Pressestimmen

Von Oberlangenstadt ins Berner Oberland (2017)

Es war wieder einmal soweit: Die Mitglieder und Gäste an der mehrtägigen Jahresfahrt des Obst- und Gartenbauvereins Oberlangenstadt bestiegen den Bus mit dem Ziel Schweiz. Reiseleiter Rudolf Zwingmann hatte, wie erwartet, ein attraktives Reiseprogramm zusammengestellt. Die Route führte über Nürnberg, Stuttgart, am Schwarzwald vorbei nach Beckenried ins Vier-Sterne-Hotel Seerausch am Vierwaldstätter See.

Am zweiten Tag stand eine Stadtführung in Luzern auf dem Programm. Am nordwestlichen Ufer des Vierwaldstätter Sees gelegen, ist Luzern das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum der Zentralschweiz. Die hölzerne Kapellbrücke, erbaut 1365, ist die älteste noch erhaltene und mit 202 Metern die zweitlängste gedeckte Holzbrücke Europas. Mit dem Wasserturm zählt sie zu den Wahrzeichen der Stadt. Einen Blickfang für die Gartler stellte der Blumenschmuck beiderseits am Brückengelände dar. Der Zyklus von 110 dreieckigen Bildern im Giebeldach der Brücke zeigt Szenen aus der Luzerner und der Schweizer Geschichte sowie das Leben und Sterben der beiden Luzerner Stadtpatrone, des Heiligen Leodegar und des Heiligen Mauritius. Eindruck machte auch die üppige Fassadenmalerei zur Luzerner Stadtgeschichte an Gebäuden der Altstadt. Nachmittags fuhr der Bus rund um den See über Küssnacht nach Flüelen, von wo es mit dem Schiff zurück nach Beckenried ging. Schon Goethe war über die majestätischen Berggipfel und den tiefblauen See entzückt.

Am folgenden Tag stand das Gebirgstrio Eiger, Mönch und Jungfrau auf dem Plan. Von Lauterbrunnen aus gelangten die Reiseteilnehmer mit der Jungfrau Bahn auf die Kleine Scheidegg, 2.561 m hoch. Groß war die Überraschung, als man dort auf eine Oberlangenstadterin traf, die inzwischen mit ihrer Familie in der Schweiz wohnt. Schnee und Sonne boten die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung. Einige Unentwegte wagten noch die Auffahrt durch den Eiger auf das 3.454 m hoch gelegene Jungfraujoch. Während eines Spaziergangs über den Gletscher bot sich ihnen ein fantastischer Ausblick auf einige Viertausender der Berner Alpen. Nachmittags ging es weiter mit der Bahn nach Grindelwald und von dort aus mit dem Bus zurück ins Hotel.

Der vierte Tag brachte die Reisegesellschaft in das liebliche Emmental mit seinen typischen Bauernhäusern. Ihr Besuch galt der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern. Auf attraktive und informative Art und Weise zeigt sie sowohl die moderne als auch die traditionelle Art der Käseherstellung. Auf dem Gelände stehen vier Käsereigebäude aus verschiedenen Zeitepochen: Der Küherstock (1741), die Chäshütte (1900), die alte Dorfkäserei (1954) und die Schaukäserei (1989). Natürlich gehörte auch eine Verkostung verschiedener Käsesorten dazu, alle gefertigt aus Heumilch. Die Weiterfahrt brachte die Gartenfreunde in die Bundeshauptstadt Bern. Eine Stadtführung zeigte ihnen das Bundeshaus (Sitz von Regierung und Parlament der Schweizerischen Eidgenossenschaft), das Kornhaus (ein ehemaliger Kornspeicher, heute Kulturzentrum), das spätgotische Münster, den Zeitglockenturm (ein mittelalterlicher Uhrturm mit einem Glockenspiel) und den Bärenpark (Tiergehege mit Braunbären, der Bär ist das Wappentier der Stadt). Die Altstadt ist geprägt durch ihre Sandsteingebäude mit ihren Lauben. Schon Goethe hatte sich zu Bern geäußert: „Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben“. Einen besonderen Tagesabschluss bildete das Abendessen auf der Seeterrasse des Hotels mit einem beeindruckenden Panoramablick auf die berühmte See- und Bergkulisse.

Die Heimreise wurde nochmals in Zürich für eine weitere Stadtführung unterbrochen. Die größte Stadt der Schweiz liegt am Zürichsee und ist bekannt für ihr romanisches Großmünster, Ausgangspunkt der Reformation unter Zwingli. Die Altstadt bietet sehenswerte Gassen mit mittelalterlichen Häusern. Ehe Lenin in Russland die Oktoberrevolution anzettelte, hatte er sich hier aufgehalten. Zügig und sicher brachte Fahrer Dieter Martin seine Fahrgäste gesund und mit Sonnenbrand wieder nach Hause. Hier endete ein Reise, die allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.

Renate Wachter gewann den Blumenschmuckwettbewerb 2013

Die Bewertung schöner Anwesen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung zum Jahresabschluss des Obst- und Gartenbauvereins Oberlangenstadt, die wie üblich im Sportheim des SSV stattfand. Vor traditionell großer Kulisse konnte Vorsitzender Karlheinz Hühnlein die Ergebnisse der Bewertungskommission mitteilen. Außerdem wurde das langsam zu Ende gehende Vereinsjahr nochmals Revue passieren lassen.

Zur Einstimmung gratulierte der Vorsitzende den beiden letztjährigen Gewinnerinnen Renate Wich und Helga Schultheiß,  die beim diesjährigen Kreiswettbewerb die Plätze zwei und drei belegten und damit Oberlangenstadt hervorragend vertraten. Mit viel Applaus und einer kleinen Belohnung wurden die Gedichte der „Wittmann-Kinder“ bedacht.

Als klare Siegerin ging dieses Mal Renate Wachter aus Tüschnitz mit 119 erreichten Punkten hervor. Platz zwei belegte Familie Schulz, Küps, mit 107 Punkten und auf Platz drei mit 106 Punkten kam die Familie Martin aus Nagel. Zu den Preisträgern zählten weiterhin: Reinhard Jung, Gerhard Engel, Familie Schneider, Christa Geheeb, Elfriede Marr, Familie Lindenberger, Hermann Bauer, Manfred Kalb und Manfred Roth. Die Bewertungskommission bildeten diesmal Renate Wich, Manfred Kalb und Fabian Neitzel, für deren gute Arbeit Dank ausgesprochen wurde.

Dass der Obst- und Gartenbauverein 2013 recht aktiv war, zeigte der Rückblick des Vorsitzenden. Karlheinz Hühnlein teilte mit, dass fast alle Ziele, die er sich bei seinem Amtsantritt 2012 gesetzt hatte, schon erreicht seien. Lediglich die Baumpflanzungen an der alten Schule konnten noch nicht durchgeführt werden, weil die Sanierungsarbeiten durch die Gemeinde noch nicht abgeschlossen sind. Das Gerätehaus wurde in Ordnung gebracht, der Wildwuchs hinter der Friedhofhecke wurde beseitigt, ein neuer Rasenmäher wurde angeschafft und dieser Tage wurde auch der Platz um den Osterbrunnen neu gestaltet.

Daneben sind die alljährlich wiederkehrenden Arbeiten zu erwähnen. Die Mäharbeiten der „Oberdörfer“ unter der Regie von Rudolf Zwingmann und Heinz Wich, die Instandhaltung des Dorfplatzes durch die Familie Lieb, den Blumenschmuck an den Ortsschildern, für die Familie Wich und Christine Stör verantwortlich zeichnen und natürlich den Osterbrunnen, der von Marianne Mäder und ihren Helferinnen immer wieder wunderbar hergerichtet wird. Allen galt ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sowie ein kleines Blumenpräsent.

Außerdem fand eine Fahrt zu den Golddörfern im Landkreis Lichtenfels statt, wurden ein Vortrag zum Thema Ranken und Spaliere sowie zwei Kochkurse abgehalten und natürlich das Sommerfest gefeiert, bei dem erstmals der „Frankensima“ zu Gast war.

Ausgebucht war auch der traditionelle Vereinsausflug im Juni nach Südtirol und auch die herbstliche Weinfahrt durfte nicht fehlen. Diesmal ging es im September nach Vestenbergsgreuth und Abtswind. Der Dank des Vorsitzenden galt Reiseleiter Rudolf Zwingmann, der sich bei der Organisation und Durchführung der Fahrten wieder selbst übertroffen hat. Wie immer wurden auch diesmal Bilder von beiden Fahrten gezeigt, die Christian Blei hervorragend zusammengestellt hat. Ihm und auch den Fotografen Rainer Vormbrock und Helmut Martin dankte Karlheinz Hühnlein. Mit einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen und dem Dank an den SSV wurde der offizielle Teil des Abends abgeschlossen.


 

Die diesjährigen Preisträger beim Blumenschmuckwettbewerb des Obst- und Gartenbauvereins 

Oberlangenstadt mit Vorsitzenden Karlheinz Hühnlein (hinten Mitte).

2. + 3. Platz beim Kreiswettbewerb „Ökologie im Garten 2013“

 

 

Sehr erfolgreich schnitten die Oberlangenstädter Teilnehmer am Kreiswettbewerb „Ökologie im Garten 2013“ ab. Helga Schultheiß und Renate Wich erreichten die Potestplätze zwei und drei. Beide gemeldeten Teilnehmer konnten sich also in der absoluten Spitzengruppe auf Kreisebene behaupten.

 

Hierzu herzlichen Glückwunsch  !!!!!!!!!

Obst- und Gartenbauverein pflanzt 38 Meter Hecke


Neu gestaltet wurde am Freitag der Platz um den Osterbrunnen in Oberlangenstadt von Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins. Nachdem schon vor einiger Zeit der Brunnen selbst von Marktgemeinderat Wolfgang Neumann abgestrahlt wurde, war nun die Sandsteinumrandung des Platzes an der Reihe. Sie wurde freigelegt und gereinigt. Außerdem wurde mit rund 200 Buxbaumpflanzen eine etwa 38 Meter lange Hecke um den Platz herum gepflanzt und die Unebenheiten auf dem Platz beseitigt. In den nächsten Tagen sollen noch Osterglocken und Narzissen eingesetzt werden.

Erfreut war Vorsitzender Karlheinz Hühnlein über die tatkräftige Unterstützung bei dieser Aktion, die zur Ortsverschönerung einiges beiträgt. Er dankte allen für ihren Einsatz und lud sie nach Beendigung der Arbeiten zu einer kräftigen Brotzeit ein.

Unser Foto zeigt von links: Hans Schurwanz, Frieda Bauer, Hans Wich, Jürgen Schurwanz, Rudolf Zwingmann, Gerolf Ruff und Manfred Kalb bei Pflanzarbeiten und im Hintergrund Vorsitzenden Karlheinz Hühnlein.

Jahreshauptversammlung 2013


Berichte standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Oberlangenstadt, die wie üblich am Valentinstag im Hotel Hubertus stattfand. Vor traditionell großer Kulisse konnte Vorsitzender Karlheinz Hühnlein auch fünf neue Vereinsmitglieder willkommen heißen. Besonders erfreulich sei, dass vier davon Jugendliche sind.

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende auf die Arbeit im abgelaufenen Vereinsjahr ein. Neben den notwendigen Vorstandsitzungen sprach er die Pflege der örtlichen Grünflächen und der Ortseingangsschilder, die Mitwirkung beim Maibaum aufstellen, beim Faschingsumzug, die Vorträge zu den Themen Osterbräuche  und Quitten und vieles andere mehr an. Aber auch die Ausflüge und Fahrten, die seit vielen Jahren Rudolf Zwingmann hervorragend vorbereitet und organisiert, sind ein fester Bestandteil im Vereinsleben, sie sind auch über die Ortsgrenzen hinaus zu einem Markenzeichen geworden.

Abgeschlossen wurden die Arbeiten am Gerätehaus. Am Haus wurden Putz- und Malerarbeiten durchgeführt, die Flächen vom Wildwuchs befreit und neu angelegt, sodass die Anlage wieder schön anzuschauen ist. Auch die vom Gartenbauverein gepflanzte Hecke um den Friedhof wurde in mehreren Arbeitseinsätzen vom Überwuchs entlang des Teufelsgrabens befreit.

Ein absolutes Schmuckstück, so der Vorsitzende, ist alljährlich der vom Verein gestaltete Osterbrunnen. Dank Marianne Mäder und ihrem Team könne man die Tradition aufrechterhalten, diesen mit frisch gebundenen Girlanden und tausenden von ausgeblasenen bemalten Eiern zu schmücken. Natur pur gibt es hier jährlich um Ostern zu sehen. Leider sei es noch nicht gelungen, den Platz um den Brunnen herum  neu zu gestalten. Dies sonn nun in diesem Jahr geschehen. Auch der Brunnen selbst bedürfe einer Renovierung.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr soll das Sommerfest werden, bei dem erstmals der über die Grenzen Frankens hinaus bekannte Philipp Simon Goletz, genannt „Frankensima“, auftreten wird. Es wird wieder einen Vortrag zum Thema Ranken und Spaliere sowie zwei Kochkurse geben.  Ausgebucht ist auch der Vereinsausflug im Juni nach Südtirol und auch die traditionelle Weinfahrt wird nicht fehlen. Diesmal geht es im September nach Vestenbergsgreuth und Abtswind. Reiseleiter Rudolf Zwingmann stellte auch schon das Programm für den Ausflug 2014 nach Nordfriesland und zur Insel Sylt vor, der vom 18. bis 22. Juni 2014 stattfinden wird. Interessenten können sich noch bei ihm melden.

Bürgermeister Herbert Schneider dankte in seinem Grußwort dem Obst- und Gartenbauverein Oberlangenstadt für seinen Einsatz, aber auch allen Mitgliedern für ihr Engagement bezüglich der Ortsverschönerung. Die vom Verein durchgeführte  jährliche Prämierung „Das schönere Anwesen“ trage dazu bei, dass sich Oberlangenstadt „sehen lassen kann“.

In ihrem Kassenbericht legte Schatzmeisterin Helga Hofmann die finanzielle Situation des Vereins dar. Wie vom Kassenprüfer Wolfgang Neumann bestätigt, konnte er nicht nur eine gut geführte sondern auch eine nicht ganz leere Kasse vorfinden. Er beantragte die Entlastung, die auch einstimmig erteilt wurde.

In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzende allen seinen Mitstreitern für ihren ehrenamtlichen Einsatz für den Verein, für die Allgemeinheit und teilte mit, dass jeder Besucher anlässlich des Valentinstages ein Primelstöckchen mit nach Hause nehmen könne.

Gerätehaus erstrahlt im neuen Glanz

Das Gerätehaus des Obst- und Gartenbauvereins Oberlangenstadt erstrahlt in neuem Glanz. Viele Helfer waren im Einsatz, um das Haus samt Umfeld wieder „sehenswert“ zu machen. So wurde der Putz in Ordnung gebracht, alles neu gestrichen, der Platz insgesamt von Wildwuchs befreit und alles neu mit Rosen, Rhododendron, Lavendel sowie unzähligen Blumenzwiebeln bepflanzt.

Vorsitzender Karlheinz Hühnlein konnte nun allen Helfern seinen Dank aussprechen. Dieser galt Malermeister Wolfgang Eckert, der anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums die Putz- und Streicharbeiten mit samt Material spendete, Georg Wachter, der den Namenszug samt Obst- und Blumengebinde an der Vorderfront anbrachte, Heinrich Bauer, der die alten Bäume und Sträucher samt Wurzelwerk entfernte, Gärtner Manfred Hahn, der die Pflanzungen vornahm und zahlreiche Blumenzwiebeln spendete und natürlich allen Mitgliedern, die mitgeholfen und die neuen Pflanze und Sträucher mit Wasser versorgt haben, das Georg Reeb zur Verfügung stellte.

Hühnlein dankte auch allen Helfern, die vor Wochen am Friedhof im Einsatz waren und dafür gesorgt haben, dass die Hecke um den Friedhof wieder „atmen“ kann.

Bei der „Abnahme“ des neu renovierten Gerätehauses bedankte sich Vorsitzender Karlheinz Hühnlein vor allem bei Georg Wachter, Wolfgang Eckert und seinen beiden Stellvertretern Hannelore Lieb sowie Gerolf Ruff (von links).